Anthropometrie. Anthropometrische Untersuchungen bestehen in Messungen und Berechnungen des Body Mass Index, des Taillen- und Hüftumfangs sowie der Körperzusammensetzung (Fett, Wasser, Biomasse).

Calcium-Scoring und nichtinvasive Koronarangiographie. Durch die hohe Auflösung der CT-Geräte kann auch das Herz sehr gut untersucht werden. Wichtig ist dabei der Nachweis von Verkalkungen der Herzkranzarterien. Mit der Gabe von wenig Kontrastmittel in eine Armvene lassen sich auch die Herzkranzgefäße in hoher Auflösung darstellen, so dass mögliche Verengungen erkennbar werden. Somit kann in vielen Fällen auf eine risikobehaftete Herzkatheteruntersuchung verzichtet werden.  

CT / Mehrschicht-Computertomographie. Mit der neuesten Generation der Mehrschicht-Computertomographie wird der Körper durch eine sich sehr rasch drehende Röntgenröhre gefahren. Die große Datenmenge wird durch einen Computer zu zwei- und dreidimensionalen Schnittbildern verarbeitet. Dabei können auch die Herzkranzgefäße sehr gut dargestellt werden.

Demenzmarker. Spezielle Laborwerte, die Hinweise auf eine frühe Demenz geben können.

Duplex-Sonographie der Halsschlagadern. Hierbei werden die hirnversorgenden Gefäße durch Ultraschall dargestellt. Wichtige Messwerte sind die sogenannte Interna-Media-Dicke (Gefäßinnenwand) der Halsschlagadern sowie der Nachweis atherosklerotischer Plaques und Gefäßverengungen, von denen Schlaganfälle ausgehen können.

Echokardiographie. Die Herzultraschalluntersuchung wird mit einem High-End-Gerät durchgeführt und gibt Aussagen zu Herzfunktion und Herzklappen. Doppler-Methoden präzisieren die Aussagen zum Blutfluss und zum Herzmuskel.

EKG. Die elektrische Stromkurvenaufzeichnung des Herzens (Elektrokardiographie) ist eine kardiologische Standarduntersuchung und weist auf durchgemachte Herzinfarkte, Mangeldurchblutung oder Wandverdickungen des Herzens hin. Auch Herzrhythmusstörungen sind zu erkennen.

Ergospirometrie mit EKG. Mit der Ergospirometrie wird die kardiopulmonale Funktion durch Atemgasanalyse objektiviert und hilft entscheidend in der Erstellung eines zu empfehlenden Fitness- Programms. Die Zuverlässigkeit wird mit einer Laktat(= Milchsäure)-Bestimmung (Stich ins Ohrläppchen) erhöht.

Ganzkörper-MRT Angiographie (Gefäße). Verfahren der Magnetresonanztomographie (siehe MRT). Durch eine Kontrastmittelapplikation in eine Vene ist eine nichtinvasive Komplett-Gefäßdarstellung oder gezielt die Darstellung einer Organ- oder Extremitätendurchblutung möglich.

Ganzkörper-MRT Nativ. Verfahren der Magnetresonanztomographie (siehe MRT). Für ein komplettes Screening des Körpers kann mit der neuesten Gerätegeneration ein Ganzkörper-Magnetresonanztomogramm durchgeführt werden. Dabei wird nach tumorösen Veränderungen, nach im Brustkorb oder Bauch gelegenen Fettansammlungen oder auch degenerativen Veränderungen des Bewegungsapparates gefahndet.

H-Scan. Der sogenannte H-Scan (Ageon®-Scan nach Hochschild) dient mit 10 Funktionstests der Vitalitätsdiagnostik: akustische und visuelle Reaktion, Konzentration, Zahlengedächtnis, assoziatives und räumliches Gedächtnis, Hörtest, Vibrationsempfinden, beidseitige Handkraft und Augenakkommodation.

Lungenfunktion. Durch die Messung der Atemfunktion kann festgestellt werden, ob die Bronchien verengt sind oder eine Lungengerüsterkrankung besteht.

MRT / Magnetresonanztomographie. Mit rasch wechselnden Magnetfeldern werden Protonen so ausgelenkt, dass deren Rückstellbewegung mit unterschiedlich hochfrequenten Wellen abhängig vom Gewebe einhergeht. Hierdurch werden hervorragende Schnittbilder erzeugt. Die Methode funktioniert ohne Röntgenstrahlen- Exposition.

Papilloma-Virus. Es ist bekannt, dass das Papilloma-Virus Gebärmutterhalskrebs hervorrufen kann. Seit Neuestem ist eine Impfung zur Verhinderung der Krebsentstehung möglich. Eine Virus-Bestimmung zeigt die Notwendigkeit der Impfung bzw. den Impferfolg an.

PET / CT. Dieses innovative High-Tech-Diagnosegerät ist eine Kombination aus zwei unterschiedlichen bildgebenden Untersuchungsverfahren.

  • PET. Mit Hilfe der PET (Positronen-Emissions-Tomographie) lassen sich Stoffwechselvorgänge im Körper dreidimensional darstellen.
  • CT. Die Computertomographie ist ein Verfahren, bei dem mittels Röntgenstrahlen die Struktur des Körpers aufgenommen wird. Die große Datenmenge wird dann durch einen Computer zu zwei- und dreidimensionalen Schnittbildern verarbeitet.

PET/CT. Die Bildinformationen von PET (zum Stoffwechsel) und CT (zur Struktur) ergänzen sich in optimaler Weise. Mit der Entwicklung des PET/CT können heute die Vorteile beider Diagnoseverfahren in nur einem Untersuchungsvorgang genutzt werden.

Anwendungsbereiche. Das PET/CT ist das zweifellos mächtigste Instrument der modernen Krebsfrüherkennung und Krebsdiagnostik. Krebszellen werden aufgrund ihres erhöhten Stoffwechsels aufgespürt. Zum allgemeinen, präventiven Tumor-Screening eignet sich das PET/CT allerdings nicht. Anwendung findet die PET/CT-Untersuchung auch in der Neurologie (z.B. Parkinson, Alzheimer). Anwendungsentwicklungen in der Kardiologie sind vielversprechend (aktive entzündliche Veränderungen an den Herzkranzarterien).

Pre-Check. Ein Vorab-Check des Herzkreislaufsystems basiert auf den ausführlichen Daten der Vorgeschichte und wichtigsten Laborwerten, die vorab bestimmt werden. Die Risikostratifikation wird mit dem sogenannten PROCAM-Score ermittelt. Davon abhängig werden die weitergehenden Untersuchungen definiert.

PSA. Der Marker "Prostataspezifisches Antigen" kann auf ein Prostatakarzinom hinweisen. In diesem Fall sind urologische Abklärungen erforderlich.

Psychometrie. Durch Fragebogenevaluierung und Computertests können früheste Formen kognitiver Störungen erfasst werden.

Pulswellenanalyse. Durch eine nichtinvasive Registrierung des Pulswellenverlaufs werden Aussagen zur Steifigkeit der Arterien gemacht. Dies erlaubt Aussagen zu frühesten Formen der Atherosklerose.

Screening Labor. Die wichtigsten Laborwerte werden in Zusammenarbeit mit einem Zentrallabor bestimmt und stehen stets zur Abschußbesprechung am Untersuchungstag zur Verfügung.

Virtuelle Coloskopie. Mit der hochauflösenden Computertomographie können die Bilddaten im Darmbereich so rekonstruiert werden, dass bei dem Betrachter der Eindruck einer "Reise durch den Darm" entsteht. Zum Teil werden Befunde in schwer einzublickenden Winkeln (hintere Darmfalten) sogar besser als durch die Endoskopie erfasst. Dies gilt insbesondere für sogenannte Polypen ("pilzartige" Ausstülpungen), die mit hoher diagnostischer Genauigkeit erfasst werden können. Polypen sind häufig Vorläufer von Darmkrebs. Prinzipiell ist eine virtuelle Coloskopie auch ohne Strahlenexposition mit der (->) MRT möglich. Hierbei ist aber die diagnostische Genauigkeit geringer.