Krebsvorsorge

Krebszelle und LymphozytenNach den Herz-Kreislauferkrankungen sind Krebserkrankungen bundesweit die häufigste Todesursache. Ziel der Prävention ist es Krebserkrankungen in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen um durch eine rechtzeitige Behandlung die Chance auf eine Heilung zu erhöhen. Ab einer bestimmten Tumorgröße ist Heilung oft nicht mehr möglich.

Unter anderem kommt der im EPC durchgeführten Ganzkörper-MRT-Untersuchung eine besonders wichtige Rolle zu, da hierdurch sehr viele Organe besonders exakt dargestellt werden können, wodurch auch geringe Veränderungen häufig erkannt werden.

Darüber hinaus können nach Studiendaten etwa 30 – 50 % der Krebserkrankungen durch Änderungen der Lebensgewohnheiten vermieden werden. Vor diesem Hintergrund spielt die im EPC durchgeführte Beratung bezüglich geeigneter Maßnahmen zur Vermeidung bösartiger Erkrankungen wie Ernährung, Sport, Tabakverzicht und Reduktion von Alkohol eine ganz wesentliche Rolle.

Dickdarmkrebvorsorge

Der Dickdarmkrebs (kororektales Karzinom) ist die zweithäufigste Todesursache unter den Krebskrankheiten in Deutschland mit einem Erkrankungsrisiko von 6%. Etwa 70 – 90% diese Dickdarmkrebse entstehen aus gutartigen Polypen. Aufgrund einer langsamen Entstehung über 10 – 15 Jahre kann durch Früherkennung und Abtragung in 90% das Risiko des Dickdarmkrebses effektiv reduziert werden. Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) empfehlen okkulte Bluttests und Koloskopie als probates Vorsorgeinstrument. Nach der Zulassung durch die FDA (Food & Drug Administration) und der umfangreichen Datenlage ist auch die virtuelle Colongraphie mittels Mehrschicht-Computertomographie (MSCT), weniger der Magnetresonanztomographie (MRT), zu dieser Diagnostik in der Lage. Diese komplett nicht-invasive Methode benötigt derzeit noch die Darmreinigung inkl. –abführung und ist bei positivem Befund an eine folgende optische Koloskopie zur Abtragung der Polypen angewiesen. Die Darmkrebsfrüherkennung sollte ab dem Alter von 50 Jahren bei durchschnittlichem Risiko durchgeführt werden. Präventive Maßnahmen umfassen eine obst- und gemüsereiche Kost sowie Bevorzugung von Vollkornprodukten als auch Fisch und Geflügel. Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum sowie rotes Fleisch sollten vermieden werden.

Harnblasenkrebs

Ferner besteht im Rahmen desCheck-Ups die Möglichkeit durch die Untersuchung einer Urinprobe unter Verwendung eines weiteren immunologischen Tests heraus zu finden, ob die Entwicklung eines Harnblasenkrebs besteht.

Hautkrebs

Seit einigen Jahren ist die Untersuchung der gesamten Körperoberfläche durch den Hautarzt zum Ausschluss bösartiger Hauttumoren fester Bestandteil der Krebsvorsorge und wird ab einem Alter von 35 Jahren empfohlen. Im Rahmen des Standard Check-Ups besteht die systematische Hautkrebs-Früherkennung mittels Auflichtmikroskopie, die auf Grund der weiterhin schlechten Heilungschancen einiger Formen des Hautkrebses besonders zu empfehlen ist.

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