MRT

Das Prinzip der Magnetresonanztomographie - MRT?

Mit der Magnetresonanztomographie (MRT, früher auch NMR – Kernspintomographie), ist unter komplettem Verzicht auf Röntgenstrahlung (anders als bei der Computertomographie oder der klassischen Röntgen-Aufnahme) die Darstellung des gesamten Körpers in einer einzigen Untersuchung mit Abbildung aller Organe und der großen Körpergefässe möglich.
Das Prinzip der MRT besteht auf der Darstellung der Rotationsenergie der „Wasserstoffatome“ in den verschiedenen Körpergeweben unter Einbringung des menschlichen Körpers in ein statisches Magnetfeld, welches bis zum 120.000fachen der Erdanziehung entspricht (beim 3 Tesla MR-Tomographen). Dieses Magnetfeld wird durch das Einstrahlen von Radiowellen oder das Schalten sog. Gradienten (das bekannte „Hämmern“ des MRT) beeinflusst und die dabei entstehenden messbaren Veränderungen können letztlich in eine Bildinformation mit modernen Computersystemen umgerechnet werden.
Mit den heutigen MR-Tomographen kann dabei eine Auflösung bis zu einem Millimeter erzielt werden.

Die Kernspintomographie (MRT)

Welchen Vorteil hat ein Ganzkörper-MRT?

Das Ganzkörper-MRT (GK-MRT) bietet den großen Vorteil alle Organe des Körpers im Rahmen einer einzigen Check-Up Untersuchung strahlungsfrei darzustellen. Durch die GK-MRT Untersuchung können frühzeitig Entzündungen, evtl. Tumor-Erkrankungen noch im Frühstadium oder auch angeborene Fehlbildungen erkannt werden. Darüber hinaus wird die gesamte Wirbelsäule einschließlich der Bandscheiben abgebildet. Es kann das gesamte Gefäßsystem der großen Körperarterien (exklusive der Herzkranzgefäße) untersucht werden; was bei unserem Anspruch der Erkennung früher Atherosklerose besonders wichtig ist.

Wie lange dauert die Untersuchung?

Die Untersuchung wird in zwei unmittelbar hintereinander ablaufenden Phasen vorgenommen: Zunächst wird der gesamte Körper ohne Kontrastmittel untersucht. Nachfolgend wird das Kontrastmittel durch eine Kontrastmittelpumpe in langsamer Geschwindigkeit verabreicht. Auf Grund des großen Umfanges der zu untersuchenden Organe beim Ganzkörper MRT dauert die Untersuchung dennoch nicht länger als 60 Minuten. Sie können aber unter Umständen während der Untersuchung schlafen.

Welche Organe können dargestellt werden?

Die MRT kann eigentlich alle Organe des Körpers in hervorragender Bildqualität darstellen. Einschränkungen bestehen lediglich bei Organen mit geringem Wassergehalt wie beispielsweise Knochen (Kalk), Lungen (Luft) und dem Magen-Darm-Trakt (Luft, Speisebrei).
Die Abbildung aller Organe im Ganzkörper MRT gibt einem hervorragenden Überblick über den Gesundheitszustand, muss aber bei auffälligen Befunden evtl. durch weitere und speziellere Untersuchungen komplettiert werden.
Auch die im Rahmen der Krebsvorsorge ab einem bestimmten Alter notwendige Darmspiegelung wird durch das Ganzkörper-MRT nicht ausreichend ersetzt. Die prinzipielle Möglichkeit virtueller Coloskopien sind aber sehr gut mit der Computertomographie möglich.

Wann erfahre ich die Ergebnisse des MRT?

Die Ergebnisse der Untersuchung und die Präsentation der Bilder des MRT werden Ihnen unmittelbar nach der Untersuchung von einem Facharzt für Radiologie im gemeinsamen Gespräch mit dem Sie begleitenden Arztes des EPC demonstriert. Auch der schriftliche Befund liegt bereits kurze Zeit später dem EPC Arzt vor. Dies bedeutet, dass alle Befunde und sich hieraus möglicherweise ergebenden Konsequenzen sofort weiter erläutert werden können.

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