Schlaganfall-Vorsorge

SchlaganfallEs wird heute kein prinzipieller Unterschied mehr in der Entstehung von Gefäßwandverdickungen und –verkalkungen zwischen Herzinfarkt und Schlaganfall gesehen. Insofern sind auch die Untersuchungen im Rahmen eines Check-Ups ganz ähnlich und vergleichbar.

Bei der Schlaganfall-Vorsorge muss allerdings noch das sogenannte Vorhofflimmern berücksichtigt werden. Dies ist eine mit zunehmendem Alter immer häufiger auftretende Rhythmusstörung des Herzens. Wenn die Pumpleistung des Herzens abnimmt und das Blut langsamer fließt, können Gerinnsel entstehen. Durch die anschließende Ausschwemmung dieser Gerinnsel mit dem fließenden Blut können Gefäßverschlüsse bis in die oder sogar in den Gehirnarterien verursacht werden. Die Anzahl von Patienten, die an Vorhofflimmern erkrankten, hat in den zurück liegenden Jahren deutlich zugenommen.

Diese Hintergründe eines Schlaganfalls sind im Rahmen eines Check-Ups durch EKG, Herz-Ultraschalluntersuchung und weitere Verfahren erklärbar. Falls erforderlich kann durch moderne Medikamente zur Blutgerinnungshemmung eine Prävention zuverlässig gestaltet werden. Die Entscheidung zum Einsatz solcher Maßnahmen wird nach wissenschaftlichen Leitlinien getroffen.

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