Forschung & Entwicklung

Wissenschaftlicher Austausch mit
„The Cooper Clinic and Cooper Institute“

CI_logo_WITF_taglineDr. Cooper gründete 1970 die Cooper Clinic und ist damit Pionier der wissenschaftlichen Check-Up-Medizin. Prof. Nixdorff hält seit seiner Fortbildung zum „Physical Fitness Specialist“ am Cooper Institute, Dallas, Texas (USA) kontinuierlichen Kontakt und wissenschaftlichen Austausch zu und mit Dr. Cooper.

zur Homepage des Cooper Institute

Der Austausch zum Cooper Institute betrifft insbesondere die aktuellen Erkenntnisse, die aus den statistisch ausgewerteten Daten der medizinischen Check-Ups erwachsen. Aus dem Cooper Institute stammen ca. 700 peer reviewed-Arbeiten – also Arbeiten, die von einer oder mehreren unabhängigen Experten des entsprechenden Gebietes vor Veröffentlichung bewertet und zugelassen wurden.

Cooper zählt zu den Inspiratoren des European Prevention Centers (EPC) in Hinsicht auf „health and well-being of companies as individuals“.

Besondere Beachtung schenkt Cooper dem vorbeugenden Gesundheitssport. Das Cooper-Konzept des „Aerobic Trainings“ besagt, dass ein Training im aeroben Bereich durchzuführen ist. Die aerobe Schwelle wird dann überschritten, wenn die Energiebereitstellung nicht mehr mit dem Sauerstofftransport durch das Blut abgedeckt wird.

Um diesen Punkt der anaeroben Schwelle möglichst genau zu definieren wird im EPC immer auch die sportmedizinische Untersuchung der Ergospirometrie mit Analyse der kardiopulmonalen Funktion durchgeführt – auch bei absolut Unsportlichen. Daraus resultiert ein genauer, individueller Trainingsplan und eine individuelle Beratung des EPC.

Im Bedarfsfall wird die Empfehlung auch durch ein umfangreiches Netzwerk von Personal Trainern tatsächlich umgesetzt. Das geschieht dann ohne Schnittstellenverluste, da die Trainer ab dem Zeitpunkt der Check-up Befundbesprechung direkt mit einbezogen werden.

Mayo Clinic Befund

Mayo Clinic Befund

Die unzweifelhaft vorliegende prognostische Aussagefähigkeit von Risikostratifikation (Risiko mit dem eine Erkrankung entstehen oder fortschreiten kann) und Früherkennung bedarf noch umfänglicher Ergebnisforschung, da sich bisher die Untersuchungen mehr auf sogenannten Surrogatparameter (Werte, die den Erfolg einer Therapie anzeigen können) konzentriert hat. Hierzu erfolgen am EPC permanent Dissertationen, in denen die Daten erfasst werden.

Mittlerweile liegen ca. 2.500 umfassende Check-Up-Befunde vor. Unsere Daten decken sich mit Check-Up-Daten wie z.B. der Mayo Clinic.

In anderen Worten: Wir finden nur in ca. 10% der Fälle einen Gesundheitszustand, der im Wesentlichen so zu belassenen ist.

Quelle: Schopphoven, Tonia Ina: Check-up-Medizin in der Sekundärprävention : Rationale der Ganzkörper-Magnetresonanztomographie des asymptomatischen Individuums. Duisburg, Essen (2013), 83 Bl. : Ill., graph. Darst.
Dissertation / Fach: Medizin. Medizinische Fakultät » Universitätsklinikum Essen » Klinik für Kardiologie


Doktorarbeiten im EPC

Tonia Schopphoven (2013): Check-up-Medizin in der Sekundärprävention: Rationale der Ganzkörper-Magnetresonanztomographie des asymptomatischen Individuums.

Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Medizin durch die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Westdeutsches Herzzentrum, Abteilung Kardiologie


Derzeit laufen weitere Dissertationen zu folgenden Themen:

1. Rationale der kardiovaskulären Funktionsdiagnostik in der Sekundärprävention des asymptomatischen Individuums als Erweiterung der Risikofaktoren-basierten Risikostratifikation (PROCAM)

2. Pathogenese atherosklerotischer Erkrankungen i.R. der Paradonitits

3. Korrelation von Intima-Media-Dicke der A. carotis mit vaskulären Veränderungen an den Augenhintergrundgefäßen

4. Der Omega-3-Index als Risikomarker für kardiovaskuläre Erkrankungen. Gibt es Korrelationen mit traditionellen und neueren Markern kardiovaskulärer Erkrankungen?

5. White matter lesions im MRT: Ätiopathogenese, klinische Bedeutung, Prognostik.

6. Der arteriovenöse Gradient des Augenhintergrundes im Zusammenhang mit der kardiovaskulären Risikostratifikation (PROCAM-Score) und Erfassung präklinischer Atherosklerose mittels der Pulswellenanalyse und karotidalen Intima-Media-Dicke

Forschung und Entwicklung im EPC

Das EPC-Konzept beruht auf den Regeln Evidenz-basierte Medizin, d.h. es werden nur solche Untersuchungen durchgeführt, deren Wertigkeit, Nutzen und Aussagekraft in Studien belegt ist.

Das EPC ist neben diesem wissenschaftlichen Fundament der Evidenz-basierten Medizin – auch selbst wissenschaftlich tätig.

In großen Querschnittstudien, demnächst auch Longitudinalstudien, das heisst zu Check-up-Kunden die bereits mehrfach über Jahre einen Check-up im EPC durchlaufen haben, trägt das EPC dann auch Forschungsergebnisse zur Verfügung.

 

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